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Präsentationen, Berichte, Podcasts und Fachartikel aus dem ökologischen Landbau.
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Extensives Grünland und Sonderkulturen …
Conrad Thimm porträtiert den Ökolandbau in Rheinland-Pfalz und im Saarland, wo extensives Mutterkuh-Grünland den Flächenanteil dominiert, die Wertschöpfung aber bei Gemüse, Obst und Wein liegt. Er beleuchtet regionale Bioflächenanteile, den personalintensiven Pfälzer Biogemüsebau und den »Sonderfall« Bioweinbau mit seinem Kupferproblem.
Im Zentrum der Ökowelt
Gustav Alvermann analysiert, warum Hessen beim Bioflächenanteil bundesweit auf Platz zwei steht: Ausgedehnte Grünlandregionen, gemischte Betriebsstrukturen und moderate Pachten wiegen schwerer als Öko-Feldtage, Uni Witzenhausen und politische Ziele. Zwei LLH-Betriebsporträts zeigen die zwei grundverschiedenen hessischen Wege – extensives Grünlandmodell und intensiver Marktfruchtbau.
30 % taugen nur für Sonntagsreden
Gustav Alvermann bilanziert die Serie »Öko regional« und zeigt, warum sich der Ökolandbau in Norddeutschland je nach Pachtpreis, Standort und Förderkulisse höchst unterschiedlich entwickelt und das politische 30-%-Ziel auf dem Acker meist Wunschdenken bleibt. Er argumentiert, dass nicht die Politik, sondern die realen unternehmerischen Chancen vor Ort über den Flächenanteil entscheiden.
Knappes Wasser spricht für Umstellung
Conrad Thimm porträtiert den Ökolandbau in Sachsen-Anhalt zwischen leichten, trockenen Böden im Norden und fruchtbaren Schwarzerden im Süden – von Zuckerrüben-Robotik und Futter-Mist-Kooperationen bis zu fehlender Verarbeitung und gestrichener Förderung. Gerade das knappe Wasser könnte auf vielen Standorten künftig für die Umstellung sprechen.
Das Königspaar der Futterpflanzen
Gustav Alvermann vergleicht Rotklee und Luzerne als Leistungsträger im ökologischen Futterbau und stellt vier Ansaatmethoden – von der späten Blanksaat bis zur Untersaat unter Druschfrucht – mit ihren Standort- und Klimabedingungen vor. Er zeigt zudem, wie Kalk- und Mineralversorgung sowie weite Fruchtfolgen langfristiger Kleemüdigkeit vorbeugen.
Zurück in die Fruchtfolge?
Gustav Alvermann erläutert, unter welchen Voraussetzungen Kleegras wieder einen Platz in konventionellen Fruchtfolgen finden kann: bezahlbares Land, eine rentable Verwertung, finanzielle Förderung und eine saubere Produktionstechnik. Der Beitrag beschreibt die ackerbaulichen Vorteile und den Gemeinwohl-Charakter der Kultur und benennt die Standorte, auf denen ihre Reintegration am ehesten gelingt.
Einfache Lösungen sind oft zu einfach
Conrad Thimm beschreibt, warum lineare Denkmuster im Ökolandbau und im konventionellen Ackerbau an Grenzen stoßen. Der Beitrag plädiert für vielfältige, standortbezogene Lösungswege, mehr Beteiligung und Beratung, die Komplexität aushält, statt einfache Rezepte zu versprechen.
Fakten und Mythen
Gustav Alvermann erklärt Humus als Fließgleichgewicht aus Aufbau und Abbau organischer Substanz. Der Beitrag grenzt Klimaschutz-Erwartungen an Humusaufbau von den praktischen Erfordernissen des Bio-Ackerbaus ab und fordert standortgerechtes Mobilisierungsmanagement.
Unendliche Vielfalt
Der Beitrag ordnet regionale Vermarktung als vielfältige, aber anspruchsvolle Strategie für landwirtschaftliche Betriebe ein. An Beispielen von Direktvermarktung, B2B-Lieferbeziehungen, Solidarischer Landwirtschaft und der Bio-Ranch Zempow zeigt er Chancen, Grenzen und den Bedarf an schrittweisem Lernen.