Einfach mal die Köpfe zusammenstecken
Der Ruf nach einer Ökologisierung der Landwirtschaft wird immer lauter. Aber wie kann diese sinnvoll gestaltet werden? Welche Ansätze aus dem Ökolandbau lassen sich womöglich auch im konventionellen Landbau übernehmen? Gustav Alvermann gibt Antworten.
Die Landwirtschaft steht aktuell vor grundsätzlichen Fragen. Sie befindet sich gewissermaßen in einem dreidimensionalen Schraubstock aus Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen zwischen hohen Kosten in Deutschland und niedrigen Weltmarktpreisen, verschlissenen Wirkstoffen und strengeren Zulassungskriterien sowie Wetterkapriolen und galoppierenden Klima-, Natur- und Umweltschutzstandards.
Unter diesen Vorzeichen kommt man fast zu dem Schluss: »Hier und heute gibt es möglicherweise gar keine Lösung für Landwirtschaft in Deutschland – jedenfalls nicht, wenn man allen Gesichtspunkten gleichermaßen gerecht werden will.« Nicht zu Unrecht haben die DLG-Mitteilungen daher unlängst tituliert: »Öko-Umstellung – Ein Ausweg aus dem Frust?«
Voneinander lernen? Wer die Artikelserie in den DLG-Mitteilungen aufmerksam gelesen hat wird wissen, dass Ökolandbau sowohl produktionstechnisch als auch betriebswirtschaftlich keinesfalls ein Selbstläufer ist. Zu unterschiedlich sind die Standorte, und zu selten sind die vorhandenen Betriebsstrukturen für diese Produktionsweise wirklich optimal. Einzelbetrieblich ist es sehr wohl ein Weg, regional auch mal in stärkerem Ausmaß. Aber als Universallösung hier und heute eher nicht. Dieser Weg funktioniert nur dann, wenn man einen separaten höherpreisigen Markt erschließt. Und in dem Punkt ist aktuell nach einer kleinen Umstellungswelle in den vergangenen drei Jahren die einschlägige Szene ohnehin gefordert.
Wenn Öko auf absehbare Zeit nicht die Generallösung ist, kann die konventionelle Landwirtschaft dann aber etwas von dieser Richtung ableiten? Sind bestimmte Lösungen für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit übertragbar?
Starre Vorschriften hemmen die nötige Kreativität bei der Suche nach Lösungen.
Nährstoffkreisläufe organisieren
Die Spezialisierung der Betriebe ist heute sehr weit fortgeschritten. Kaum noch findet man »bäuerliche Gemischtbetriebe« mit vielen synergistischen Nährstoffkreisläufen und gegenseitigen positiven Abhängigkeiten zwischen Pflanzenbau und Tierhaltung. Treibende Kraft für die Aufsplittung in Ackerbau-, Futterbau- und Veredelungsbetriebe war die damit verbundene Hebung der Arbeitsproduktivität.
Sind unterschiedlich spezialisierte Betriebe in einer Region vorhanden, so kann man zum Ausgleich der verloren gegangenen ökologischen Stabilität vergleichsweise unproblematisch eine Zusammenarbeit organisieren. Nicht 3x Ackerbau in einer Kooperation, um die Kosten der Arbeitserledigung noch um einige weitere € pro ha zu senken, sondern 1x Ackerbau, 1x Futterbau und 1x Veredelung in einem Verbund. Das wäre ein neuer Weg.
Konventionelle Marktfruchtbetriebe sind diesbezüglich äußerst zurückhaltend. Ihr Argument: »Dann sinkt die einsetzbare Stickstoff-Intensität, weil die Ausnutzungsraten der organischen Dünger zu hoch angesetzt sind«. Das mag sein. Aber viele vergessen dabei den mittelfristigen Effekt der organischen Düngung auf die Bodenstruktur und den Gehalt an organischer Substanz. Diese Wirkung wird zudem noch verstärkt, wenn durch die Zusammenarbeit eine Option auf den Anbau ackerbaulich wertvoller Pflanzen entsteht (Klee, Luzerne, Gras).
Eine Zusammenarbeit ist jedoch nur noch schwer möglich, wenn sich die spezialisierten Betriebe in unterschiedlichen Regionen befinden. Aus heutiger Sicht war die Ausbildung viehintensiver Regionen mit über zwei Dungeinheiten pro Hektar ein schwerer organisatorischer Fehler, der vielen Landwirten heute auf die Füße fällt. Aber diese Entscheidungen wurden in einer Zeit getroffen, in der vermeintliche »Experten« zu Mais noch 100 bis 200 m3 Gülle pro ha empfahlen – weil der Mais ja nicht umfällt. So gesehen sind wir heute in der Erkenntnis durchaus weiter.
Bio-Ackerbaubetriebe haben eine erheblich höhere Motivation, eine Zusammenarbeit mit gegensätzlich spezialisierten Kollegen zu suchen, da nur so mobiler Stickstoff in den Betrieb gelangt. Der Ausgleich von Grunddüngern und die Humuswirkung im Boden kommen dann noch obendrauf. Die Möglichkeit, einen mehrfach genutzten Futterbau in die Fruchtfolge einzubauen, ist zudem eine zentrale Säule der Unkrautregulierung.
Welche Vielfalt an Kooperationen dabei entstehen kann, zeigt ein Beispiel aus der jüngsten Beratungspraxis. Ein intensiver Bio-Drusch- und Hackfruchtbetrieb in Ost-Niedersachsen betreibt parallel übers Jahr folgende Nährstoffkreisläufe:
- Kleegras an eine Bio-Biogasanlage gegen den flüssigen Gärrest,
- Futtergetreide gegen Bio-Hühnertrockenkot aus Weser-Ems,
- Stroh gegen Champost aus einer Bio-Pilzzucht,
- Kleegras, Dauergrünland-Aufwuchs und Stroh gegen Rinder- und Schafsmist.
Neben der Tatsache, dass man als Ackerbauer nicht nur einen überbetrieblichen Nährstoffstrom aufbauen kann, sondern gleich mehrere sich ergänzende, kann man folgendes lernen: Die Überzeugung für diesen Weg wächst mit dem Erfolg. Betriebe, die über mehrere Jahre diesen Weg gehen, können oder wollen sich Landwirtschaft ohne einen solchen Verbund eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich eher, warum man das nicht schon viel früher gemacht hat.
Aber auch ein weiterer Aspekt wird deutlich: Jede Nährstoffkooperation basiert auf Vertrauen der Tauschpartner und benötigt ein überzeugendes logistisches Konzept (Lagerung der organischen Dünger, Ausbringzeiten, bodenschonende, verlustarme Ausbringtechnik, Zuordnung der Düngung zu geeigneten Kulturen etc.). Gelingt das alles, so ist ein wesentlicher Schritt in Richtung eines stabileren Ackerbausystems getan.
In absehbarer Zeit dürfte es auch in der konventionellen Landwirtschaft keine benachbarten Ackerbau- und Milchviehbetriebe mehr geben, die bei entsprechender Spezialisierung nicht zusammenarbeiten. Es wäre eine viel vernünftigere Lösung, als sich im Kampf um die Fläche die Pachtpreise um die Ohren zu schlagen, um einerseits Gülle loszuwerden und andererseits eine erweiterte Fruchtfolge mit Sommerungen zu installieren. Arbeitet man zusammen, ergibt sich beides von allein.
Fruchtfolge erweitern
Leguminosen spielen als Stickstoffsammler im ökologischen Landbau eine zentrale Rolle. Bei gekonnter Anbautechnik und standortgerechter Auswahl schaffen es Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen und Soja sogar als interessante Marktfrüchte in die Fruchtfolge.
Lernen von den Biobetrieben kann man aber, dass die Grundfutter-Leguminosen Klee und Luzerne ein ackerbaulich deutlich stärkeres Gewicht haben als die genannten Druschvarianten. Genauso wie erst ein mehrfach genutzter Futterschlag die Ackerkratzdistel im Ökolandbau entscheidend zurückdrängt, würde im konventionellen Bereich auch erst das mehrjährige Kleegras eine deutlich sanierende Wirkung in Bezug auf Ackerfuchsschwanz entfalten können. Für beide Systeme gleichermaßen gilt leider, ohne wirtschaftliche oder zumindest kostenneutrale Nutzung wird Kleegras die vor Generationen verloren gegangene Fruchtfolgebedeutung kaum wieder einnehmen.
In konventionellen Betrieben wird es somit vordringlich um die Integration der Körnerleguminosen in die Fruchtfolge gehen. Und dafür ist die Zeit jetzt reif. Zumindest im norddeutschen Raum kann man heute konventionelle Ackerbohnen für gut 22 €/dt zur Mischfutterherstellung verkaufen. Gute Partien mit wenig Käferlöchern sogar für etwas mehr zur Aufbereitung in der Lebensmittelverarbeitung. Bereits heute wird knapp die Hälfte der deutschen Körnererbsen zur Verwertung in der Lebensmittelindustrie angebaut – Herkunft vorwiegend Mittel-Ostdeutschland. Soja entfaltet derweil sein größeres Potential in Süddeutschland, sowohl ökologisch als auch konventionell.
Was man von den Biobauern auch noch lernen kann: Bei Leguminosen ist produktionstechnisch noch Luft nach oben. Hier wird das Beste erreicht, wenn beide Kulturkreise – Ökobauern und konventionelle – ihre Köpfe zusammenstecken. Gerade bei den Leguminosen kann man bilateral lernen, weil hier die N-Mineraldüngung keine Rolle spielt. Die ackerbauliche Vorbereitung bei Druschleguminosen über Vorfrucht, moderate organische Düngung, vertikale Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte und eine hohe Bestellqualität bietet produktionstechnisch große Reserven und belohnt den guten Ackerbauern – vorausgesetzt die Witterung spielt nicht ganz verrückt. Bei der Wasserversorgung sind die Druschleguminosen nämlich empfindlich.
Den Boden schonen
Der Trend zu immer schwereren Landmaschinen ist eine Zeitbombe. Auf der Jagd nach höherer Arbeitsproduktivität schreckt die Landtechnik nicht vor Transportlösungen zurück, die voll beladen nicht auf der Straße fahren dürfen – aber auf dem Acker? Hackfruchtvollernter, 30 m3-Gülleverteiler, Dreiachser-Silierwagen und Mähdrescher mit über 10 t Korntankinhalt gehören in diese Kategorie.
In dem Zusammenhang gibt es zwei Denkrichtungen. Einige Praktiker und Wissenschaftler haben die Achslasten als das Grundübel des Fahrverkehrs auf landwirtschaftlichen Böden identifiziert. Das Gros der Akteure setzt derweil auf ein Absenken des Luftdruckes in breiten und hohen Reifen als Generallösung auch bei hohen Achslasten. Biobauern sind in diesem Punkt hellhörig, weil sie in ihren Beständen Strukturschäden beispielsweise im Getreide deutlich direkter sehen als in konventionell hoch gedüngten Beständen.
Konventionelle Betriebsleiter »streichen« ihren Weizen regelmäßig mit Stickstoff einheitlich dunkelgrün an. Das verführt zu der Einschätzung: »Alles in Ordnung in Krume und Unterboden«. Aber auch sie verzeichnen Ertragseinbußen, wenn der Boden nicht in Ordnung ist. Die stagnierenden Erträge trotz steigenden genetischen Potentials haben auch in diesem Faktor ihre Ursache. Die Schlussfolgerung kann nur sein: Luftdruck und Achslasten runter! Oder man besinnt sich auf entschärfende Techniken wie CTF »light« (Controlled Traffic Farming), Gülleverschlauchung und den alten Grundsatz, den Boden bei Nässe weder zu befahren noch zu bearbeiten. Im maritimen Klima ist Letzteres allerdings ein frommer Wunsch. Umso wichtiger ist dort die Anpassung der Technik.
Wer über eine organisierte Verbundwirtschaft nachdenkt (z. B. in Form von Kleegras gegen Gärrest), muss auch gleich den zweiten Schritt im Blick haben: Wie schone ich dabei mit der logistischen Lösung meinen Boden? Andernfalls macht man mit der Befahrung das kaputt, was man mit dem Kleegras-Anbau verbessern wollte.
Das Gesamtsystem im Blick haben
Weder chemischer Pflanzenschutz noch Gentechnik oder die heute viel beschworene Digitalisierung bilden das Fundament eines Ackerbausystems. Ackerbaulich fundamental wirken Fruchtfolgen, Nährstoffkreisläufe, die Regeneration der organischen Bodensubstanz, angemessene Bestellsysteme und die sich daraus ergebenden biologischen Regelkreise. Andere Lösungsansätze können allenfalls pflanzenbaulich nachsteuern.
Die Unkrautregulierung im ökologischen Landbau geschieht beispielsweise im flächenmäßig dominierenden Segment Getreide überwiegend vorbeugend. Hauptstellschrauben sind die Fruchtfolge und eine wohldosierte Stickstoffversorgung aus der Vorfrucht nebst optionaler Flüssigdüngung (Gülle, Gärrest, PPL) in die Hauptbestockung. Flankiert wird das Ganze durch eine dezidiert gute Bestellung zur Etablierung eines lückenlosen Bestandes. Weiter gehören auch eine nicht zu niedrige Saatstärke und eine Arten- und Sortenwahl nach Wüchsigkeit und Beschattungsvermögen der Kulturpflanzen dazu.
Erst nach der geordneten Abarbeitung der genannten Verfahrensschritte kann man sich über Striegel und Hacke unterhalten – sofern man das dann noch muss. Lernen kann der konventionelle Landwirt daraus, dass der Ersatz für verschlissene und nicht ersetzbare Herbizide nicht aus einer Maßnahme allein besteht. Der gesamte acker- und pflanzenbauliche Ablauf muss neu justiert werden.
Finden Sie Ihren eigenen Weg! Wenn die Art, wie wir Landwirtschaft betreiben, reformbedürftig ist, so ist das weder allein durch Vorschriften zu lösen, noch durch eine bundesweit einheitliche Ackerbaustrategie. Landwirte, die sich für den ökologischen Landbau entscheiden, machen das mehrheitlich auch deswegen, weil sie etwas grundsätzlich ändern wollen. Nur unter dieser Voraussetzung entsteht die nötige Kreativität und auch das Durchhaltevermögen. Ökologische Landwirtschaft gibt es nicht von der Stange. Sie wird maßgeschneidert nach den Möglichkeiten des Betriebes, der Region und nicht zuletzt nach der Intention des Landwirts.
Nicht anders ist es mit der Reform der großen landwirtschaftlichen Richtung. Betriebsleiter Frank Jessen aus Angeln bei Flensburg ist schon vor Jahren einen eigenen unkonventionellen Weg gegangen (siehe Seite 66 – 67). Er steht exemplarisch für Berufskollegen, die es in jedem Bundesland gibt.
Je nach regionaler Herausforderung stehen bei Initiativen, einen anderen Weg im Acker- und Pflanzenbau zu gehen, mal Erosionsprobleme, mal die Herausforderung zunehmender Trockenheit und in jüngerer Vergangenheit mehrheitlich das Entstehen von Resistenzen beim chemischen Pflanzenschutz im Vordergrund. Verbindend für alle individuellen Wege war und ist das Bestreben, den Boden als Wirtschaftsgrundlage pfleglicher zu behandeln. Bei allen beschriebenen Stellschrauben handelt es sich jeweils auch um Teilschritte zu mehr Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Betriebsleiter, die auf diese Weise schon Jahre an ihrem Ackerbaukonzept feilen, sind heute mehrheitlich besser auf die veränderten gesellschaftlichen Erwartungen vorbereitet.
Gustav Alvermann, Bio-Ackerbauberater, Westerau
Kommentar: »Wir erleben nicht die erste Welle eines großen Umbruchs«
Nichts ist beständiger als der Wandel. Das gilt für die Landwirtschaft ebenso wie für den Blick der Gesellschaft auf die Landwirtschaft. Grundlegende Umbrüche hat es in der Vergangenheit schon viele gegeben. Und jetzt sind wir wieder einmal mitten drin in einem. Triebfeder ist neben vielen anderen Faktoren die permanente Fortentwicklung der Gesellschaft.
Der englische Militär-Gouverneur mahnte kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges die schleswig-holsteinischen Bauern: Die Lebensmittelerzeugung zum Überleben der Bevölkerung ist erste und oberste Aufgabe. Kaum 15 Jahre später hatte sich Deutschland im Rahmen des Wirtschaftswunders so weit entwickelt, dass die Landwirtschaft abgehängt zu werden drohte. Landarbeiterlöhne hatten sich binnen kurzer Zeit im Schlepptau der Entlohnung in der prosperierenden Industrie und im Gewerbe verdoppelt. Gleichzeitig wurde zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft 1958 mit der Gründung der EWG ein großer europäischer Binnenmarkt geschaffen.
Zehn Jahre später machte der Mansholt-Plan die Runde. Die Bauern sollten durch Technisierung, Spezialisierung und Intensivierung ihr eigenes Wirtschaftswunder schaffen, um Schritt zu halten. Die Betroffenen protestierten vehement gegen diese Pläne, aber es änderte nichts. Die Einkommensdisparität zwischen Landwirtschaft und Gewerbe sollte und musste überwunden werden. Dieser Verlauf vollzog sich in den 1960er und 70er Jahren keinesfalls nur im Westen, sondern noch ausgeprägter im Osten. Die Schaffung von »agro-industriellen Komplexen« zur nachhaltigen Hebung der Arbeitsproduktivität nannte man das. Großbetriebe mit mehreren tausend Hektar Fläche und riesigen Viehbeständen waren die Folge – es war gesellschaftlich und politisch so gewollt.
Kaum eine Generation später musste die EU auf die Bremse treten. Preisstützungen und EU-Außenschutz führten durch die immer produktivere Landwirtschaft zu teuren Überschüssen. Die Landwirtschaft hatte ihre Hausaufgaben gemacht. Aber das führte zu neuen Problemen. Es folgten zum Gegensteuern Flächenstilllegungsprogramme und der Umstieg auf Flächen-, anstatt von Produktsubvention. Gleichzeitig wurde der EU-Außenschutz gelockert, und die Landwirtschaft musste sich an das internationale Preisgeschehen gewöhnen. Wieder protestierten die Landwirte – mussten sich den neuen Spielregeln aber letztlich fügen.
Heute stehen die Landwirte abermals vor neuen Herausforderungen. Sie bekommen es von allen Seiten, und es ist nicht verwunderlich, dass die Berufskollegen aus Protest auf die Straße gehen bzw. fahren. Die Erfahrung lässt jedoch erwarten, dass es nach einigen politischen Zugeständnissen zu keiner grundsätzlichen Kurskorrektur kommen wird. Der Zeitgeist wird weiter seine Bahnen ziehen.
Gustav Alvermann